Dosieranlagen innerhalb von Verbrennungsmotoren

Die Einspritzpumpen sind mehr oder weniger die Dosieranlagen der gesamten Einspritzvorrichtung innerhalb eines Verbrennungsmotors, in dessen Inneren die aus dem Kraftstoff entnommene Energie in mechanische Arbeit umgewandelt wird, um auf diese Art die Kolben innerhalb des Fahrzeugmotors und damit das Fahrzeug selbst in Bewegung zu setzen. Im so genannten Ottomotor wird dabei Benzin, im Dieselmotor Dieselkraftstoff eingespritzt. Hierbei stellt die Einspritzpumpe eine definierte Menge Kraftstoff und den dazu nötigen hohen Druck bereit, um eben jenen in den Brennraum zu fördern, wo durch einen Zündfunken das Gemisch aus Benzin und Luft zeitgenau zur Explosion gebracht wird.

Während für den Ottomotor neben dem Einspritzprinzip noch das Prinzip des Vergasers - obwohl Zerstäuber die richtigere Wortwahl wäre, da der Vergaser den Kraftstoff nicht wirklich in Gas umwandelt sondern nur äußerst in feine Tröpfchen zerstäubt - zur Verfügung steht, sind die Einspritzpumpen als Dosieranlagen für den Dieselmotor völlig unabdingbar. Sie erfüllt dabei mehrere wichtige Aufgaben, zum einen die exakte Dosierung des Kraftstoffes zu einem präzise bestimmten Zeitpunkt und während eines genau definierten, kurzen Zeitraums in den Verbrennungsraum zu transportieren, zum anderen aber auch die Menge an eingespritztem Treibstoff exakt an der Drehzahl und der Betriebstemperatur zu bemessen. Schöne Beispiele finden Sie auch bei www.DMVT.eu oder .de.

Vom Aufbau her sind die Einspritzpumpen Dosieranlagen, deren Kolben den Treibstoff nicht stetig und kontinuierlich in den Verbrennungsraum pumpen, sondern die sich den erwähnten Erfordernissen des Fahrzeuges anpassen, das sie bewegen sollen. Tritt also der Fahrer eines Wagens stärker auf das Gaspedal, wird natürlich eine dementsprechend höhere Menge an Kraftstoff in einem schnelleren Intervall in den Verbrennungsraum gepumpt, da sich bei höherer Geschwindigkeit natürlich auch der Kraftstoffverbrauch des Motors dementsprechend erhöht und der Verbrennungs- beziehungsweise Explosionsvorgang viel häufiger pro Sekunde stattfindet, um die benötigte Leistung zu liefern. Dementsprechend verringert sich natürlich auch die benötigte Menge an Kraftstoff, sobald der Motor nur noch eine geringere Leistung liefern muss, weil das Fahrzeug mit einer geringeren Geschwindigkeit angetrieben werden soll.

Natürlich gibt es nicht nur eine einzige Form von Dosieranlagen in Motoren, sondern eine ganze Reihe verschiedener Systeme, die nach unterschiedlichen Prinzipien den Motor des Fahrzeugs antreiben müssen. So gibt es beispielsweise eine Reiheneinspritzpumpe, wo alle benötigten Pumpenelemente, die Zylindern zugeordnet sind, in einem Gehäuse zusammengefasst sind. Dieses Prinzip braucht zwar eine Anbindung an einen externen Schmiermittelkreislauf, gilt aber dennoch als sehr robust, auch wenn es bei Dieselmotoren mittlerweile fast durchgehend durch andere, modernere Prinzipien abgelöst worden ist, die sich letztendlich wohl als leistungsfähiger, günstiger oder effizienter erwiesen haben.

Neben diesem Prinzip gibt es auch noch die Verteilereinspritzpumpe als Prinzip von Dosieranlagen. Diese wird über eine Welle im Motor selbst angetrieben und verfügt über eine Vorförderpumpe, die sich im so genannten Pumpengehäuse befindet und den Kraftstoff aus dem Tank in den Innenraum der Pumpe befördert. Dort wird über ein Ventil der Druck des Kraftstoffs reguliert. Erst danach wird von der Pumpe der Einspritzdruck erzeugt. Die Verteilerspritzpumpe muss außerdem nicht extern mit Schmierstoff versorgt werden wie die Reiheneinspritzpumpe, sondern die beweglichen Teile der Pumpe werden durch den Kraftstoff direkt geschmiert, weswegen dieser auch schmierende Komponenten enthalten muss. Dadurch besitzt sie den Vorteil, kostengünstiger zu sein als ein Einspritzprinzip, das noch extern mit Schmiermitteln versorgt werden muss.

Neben Reihen- und Verteilereinspritzpumpen gibt es noch eine ganze Reihe weitere Dosieranlagen in Verbrennungsmotoren wie die Einzelstempelpumpe, die vom Prinzip her ebenfalls eine Verteilereinspritzpumpe ist, allerdings ein anderes Funktionsprinzip besitzt oder das Pumpe-Düse-System. Ein weiteres Beispiel wäre das so genannte Common-Rail-System, das in vielen neueren Dieselmotoren die Reiheneinspritzpumpe abgelöst hat. In diesem System wird innerhalb der Pumpe nur noch der Druck des Kraftstoffs geregelt, während Menge des einzuspritzenden Kraftstoffs und der Zeitpunkt der Einspritzung durch eine externe, elektrische Steuerung geregelt werden.